



Im Zusammenhang mit dem Rathausneubau stieß man auch auf die Fragmente einer über zehn Meter hohen Jupitergigantensäule. Darunter befand sich auch der Inschriftenstein, der allerdings in mehrere Teile zerbrochen war. Die Historiker konnten dennoch rekonstruieren, dass die Veteranen der 24. Kohorte die Stifter dieses Denkmales waren. Es kann wohl als erwiesen angesehen werden, dass diese Säule die höchste ihrer Art nördlich der Alpen war. Sie wurde schließlich von den Alemannen zerstört.
Auf Grund der vielen fehlenden Teile konnte eine Rekonstruktion der Säule nicht erfolgen. Um ein Andenken an die Jupitergigantensäule zu erhalten entschloss sich die Gemeinde im Jahr 1981, eine Kopie der Jupitergigantensäule aus Walheim anfertigen zu lassen. Diese wurde westlich des Rathauses installiert. Außerdem finden sich rund um das Rathaus eine Anzahl von Weihesteinen.